Sonntag, 25.Juli 2021

LBFT Marke RGB online

Beratungs- und Gesprächsangebot

 

am       Donnerstag, 07. September 2021

in         Rathaus Bad Tennstedt, Sitzungszimmer

            Markt 1, 99955 Bad Tennstedt

 

Im November 2019 trat die Änderung der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze in Kraft. Der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur informiert und berät Betroffene und deren Angehörige/Hinterbliebene über die Rehabilitierungs-möglichkeiten und die daran geknüpften sozialen Ausgleichs- und Unterstützungs-leistungen. Die Beraterinnen und Berater unterstützen Sie bei den entsprechenden Antragstellungen und bieten die Möglichkeit des Gesprächs über Erlebtes oder Erlittenes in der ehemaligen DDR in einem geschützten Rahmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Antragstellung auf Akteneinsicht in die Unterlagen der Staatssicherheit bei dem Stasi-Unterlagen-Archiv.

Die strafrechtliche Rehabilitierung ermöglicht die Aufhebung rechtsstaatswidriger Entscheidungen der DDR-Justiz oder behördlicher Entscheidungen zur Freiheitsentziehung, sofern sie der politischen Verfolgung oder (sonstigen) sachfremden Zwecken gedient haben.

Die verwaltungsrechtliche Rehabilitierung dient der Aufhebung rechtsstaatswidriger Maßnahmen von DDR-Organen, die durch Eingriffe in Gesundheit, Vermögen oder Beruf noch heute unmittelbar schwer und unzumutbar für den Betroffenen fortwirken.

Die berufliche Rehabilitierung zielt auf einen Nachteilsausgleich für politisch motivierte Eingriffe in Ausbildung oder Beruf.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Beratung nur nach telefonischer Voranmeldung erfolgen. Bitte vereinbaren Sie unter 0361-573114963 einen Gesprächstermin.

Ansprechpartnerin: Frau Weinrich

Der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt Betroffene zu einer regelmäßig stattfindenden Gruppe für ehemalige DDR-Heimkinder und Menschen mit Diktaturerfahrung in Erfurt ein.

Die Gruppe ist Teil der Fortführung und Weiterentwicklung des Unterstützungsangebotes für DDR-Heimkinder, mit dessen Aufbau der Landesbeauftragte seit dem 01.05.2021beauftragt wurde.

Der Aufbau und die fachliche Begleitung stützt sich dabei auf die Erfahrungswerte aus den zehn Gruppenangeboten der Jahre 2016 bis 2020 mit insgesamt 59 Teilnehmer und 186 Stunden Gruppenprozess.

Die Teilnehmenden können sich in einem geschützten und fachlich begleiteten Rahmen mit ihren biografischen Erfahrungen und Erlebnissen in den Heimen und Jugendwerkhöfen der DDR-Jugendhilfe, in den Haftanstalten und als Verfolgte oder Diskriminierte der SED-Diktatur auseinandersetzen.

Dabei werden Sie selbst Handelnde und steuern eigenverantwortlich, wie und in welchem Maß, Ihr Anliegen mit Unterstützung der Gruppe und der Anleiter zum Thema wird.

Die Gruppe für ehemalige DDR-Heimkinder und Menschen mit Diktaturerfahrung legt ihren Fokus besonders auf die Förderung von zwischenmenschlichen Beziehungen, einer besseren Alltagsbewältigung und der Vermittlung von Erklärungswissen.

Zeit und Ort:        8 Termine á 2,5 Stunden, im 3 bis 4 Wochen Rhythmus (September – Dezember 2021), in Erfurt

Leitungsteam:     Robert Sommer, Diplom-Sozialpädagoge, Psychodrama-Leiter/Supervisor (PDI-Leipzig)

                              Constanze Büching, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

Kosten:                 Die Teilnahme ist kostenfrei

Teilnehmerzahl:   8-10 Teilnehmer/-innen

 

Eine regelmäßige Teilnahme ist für ein gutes gemeinsames Arbeiten notwendig.

Interessierte melden sich bitte zu einem persönlichen oder telefonischen Vorgespräch:

Robert Sommer, 0361 / 573114-957, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Im Auftrag des Landesbeauftragten laden wir Sie zu einer Selbsterfahrungsgruppe für Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen von SED-Unrecht ein.
Aktuell wird eine Selbsterfahrungsgruppe am Standort Leinefelde angeboten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich in einem geschützten und fachlich begleiteten Rahmen mit ihren biografischen Erfahrungen und Erlebnissen in der SED-Diktatur auseinandersetzen.
Dabei werden Sie selbst Handelnde und steuern eigenverantwortlich, wie und in welchem Maß ihr Anliegen mit Unterstützung der Gruppe und der Gruppenleitung zum Thema wird.
Die jeweilige Selbsterfahrungsgruppe legt ihren Fokus besonders auf die Förderung von zwischenmenschlichen Beziehungen bzw. (Selbst-) Vertrauen und die Steigerung der Selbstwirksamkeit gerade in Bezug auf eigene Erfahrungen mit dem SED-Unrecht.
 
Anmeldung für Vorgespräche
Eine regelmäßige Teilnahme ist für ein gutes gemeinsames Arbeiten notwendig und wird von uns bei einer Entscheidung für die Gruppe erwartet.
Interessierte melden Sie sich bitte zu einem Vorgespräch bei Robert Sommer unter folgender Telefonnummer bzw. E-Mailadresse an (Sprechzeiten nach Vereinbarung):
Telefon: 0361 – 57 3114 - 957
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Eckdaten zur Selbsterfahrungsgruppe in Leinefelde (August-Dezember):
Zeit: 8 Termine, jeweils von 10.00 bis 12.30 Uhr
 
Beginn: Mittwoch, den 25. August 2021, 10.00Uhr
Folgetermine:
08.09.2021 (Mittwoch)
22.09.2021 (Mittwoch)
13.10.2021 (Mittwoch)
27.10.2021 (Mittwoch)
10.11.2021 (Mittwoch)
24.11.2021 (Mittwoch)
08.12.2021 (Mittwoch)
 
Leitungsteam: Robert Sommer, Dipl.-Sozialpädagoge, Psychodrama-Leiter/Supervisor
                           Tina Weinrich, Theologin, Diktaturfolgenberaterin, Systemische Familien/Sozialberaterin
 
Ort: Caritashaus, Bonifatiusweg 2, 37327 Leinefelde-Worbis OT Leinefelde, 1.OG, Konferenzraum
 
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos
Im Auftrag des Landesbeauftragten laden wir Sie zu einer Selbsterfahrungsgruppe für ehemalige Heimkinder und Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen von SED-Unrecht ein.
Aktuell wird eine Selbsterfahrungsgruppe am Standort Erfurt angeboten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich in einem geschützten und fachlich begleiteten Rahmen mit ihren biografischen Erfahrungen und Erlebnissen in der SED-Diktatur auseinandersetzen.
Dabei werden Sie selbst Handelnde und steuern eigenverantwortlich, wie und in welchem Maß ihr Anliegen mit Unterstützung der Gruppe und der Gruppenleitung zum Thema wird.
Die jeweilige Selbsterfahrungsgruppe legt ihren Fokus besonders auf die Förderung von zwischenmenschlichen Beziehungen bzw. (Selbst-) Vertrauen und die Steigerung der Selbstwirksamkeit gerade in Bezug auf eigene Erfahrungen mit dem SED-Unrecht.
 
Anmeldung für Vorgespräche
Eine regelmäßige Teilnahme ist für ein gutes gemeinsames Arbeiten notwendig und wird von uns bei einer Entscheidung für die Gruppe erwartet.
Interessierte melden Sie sich bitte zu einem Vorgespräch bei Robert Sommer unter folgender Telefonnummer bzw. E-Mailadresse an (Sprechzeiten nach Vereinbarung):
Telefon: 0361 – 57 3114 - 957
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Eckdaten zur Selbsterfahrungsgruppe in Erfurt (Mai- August):
Zeit: 8 Termine, jeweils von 16.00 bis 18.30 Uhr
 
Beginn: Dienstag, den 11. Mai 2021, 16.00Uhr
Folgetermine:
03.06.2021(Donnerstag)
10.06.2021(Donnerstag)
30.06.2021(Mittwoch)
15.07.2021(Donnerstag)
29.07.2021(Donnerstag)
24.08.2021(Dienstag, Doppeltermin: von15.00-18.30Uhr)
 
 
Leitung: Robert Sommer, Diplom-Sozialpädagoge, Psychodrama-Leiter/Supervisor
 
Ort: Toppmanagement, Häßlerstraße 6, 99096 Erfurt, 4.OG links, kleiner Gruppenraum (Zugang ist Barrierefrei)
 
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei
 
Teilnehmerzahl: 8-10 Teilnehmer/-innen

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Kontakt

Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

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