Mittwoch, 12.Dezember 2018

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Bundesarchiv Bild 1Am Morgen des 4. Dezember 1989 besetzte ein Kreis couragierter Menschen, darunter die Erfurter Künstlerin Gabriele Stötzer, die Stasi-Bezirksverwaltung in Erfurt. Damit wurde in der heutigen Landeshauptstadt die erste Stasi-Zentrale der ehemaligen DDR besetzt - und unter die Kontrolle der Bürger gebracht. Sie stoppten maßgeblich die Vernichtung der MfS-Akten, die Auflösung des DDR-Geheimdienstes war eingeleitet. Noch am selben Tag folgten andere Städte, wie Leipzig, Suhl oder Rostock, dem Erfurter Beispiel. 

Jenem historischen Jahrestag wird in Erfurt heute ab 18:00 Uhr an der Tafel der Gesellschaft für Zeitgeschichte e.V. vor dem Eingang der Erfurter Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße gedacht. Jörn Mothes (DDR-Bürgerrechtler) wird die Ereignisse im Dezember 1989 in Jena und die Abläufe der Besetzung der Stasi in Gera in den Fokus nehmen.

Das Foto zeigt die einige Wochen später erfolgte Erstürmung der Stasi-Zentrale in der Berliner Normannenstraße am 15. Januar 1990. Fotocredits: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0116-013, CC BY-SA 3.0 DE.

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

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Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

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