Montag, 28.November 2022

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Mit Buchenwald sind nicht nur die Schrecken der nationalsozialistischen Konzentrationslager verbunden. Auch die Sowjets internierten in dem Lager tausende Menschen. Jetzt wird an die Aufarbeitung dieses Teils der Lagergeschichte erinnert.
Die Stiftung der Gedenkstätte Buchenwald hat die Namen fast aller Toten des sowjetischen Speziallagers Nummer 2 als Online-Totenbuch im Internet veröffentlicht. 7056 der nach sowjetischen Quellen insgesamt 7113 Opfer seien mit Namen genannt, sagte Historikerin Julia Landau am Donnerstag. Für etwa ein Drittel der Toten des von 1945 bis 1950 bestehenden Lagers auf dem Gelände des ehemaligen KZ sei nach aufwendigen Recherchen auch der Geburtsort aufgeführt. Die Veröffentlichung des Totenbuchs ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen in den kommenden Tagen zu der seit 25 Jahren möglichen Aufarbeitung der Geschichte des Speziallagers.
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Das Totenbuch des sowjetischen Speziallagers Nr.2 finden Sie hier. 

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