Donnerstag, 23.November 2017

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Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ...

... will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken. Der methodische Zugriff wird durch das »forschende Lernen« und den »lebensweltlichen Bezug« bestimmt: Jugendliche setzen sich mit Geschichte auseinander, die vor der eigenen Haustür stattgefunden hat – und die oft bis in die Gegenwart nachwirkt.

Der Wettbewerb, seit 1973 von der Hamburger Körber-Stiftung ausgerichtet, geht zurück auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Hamburger Stifters Kurt A. Körber. Sie wollten junge Menschen zur Auseinandersetzung mit den demokratischen Traditionen der deutschen Geschichte anregen. Mit bislang über 136.000 Teilnehmern und rund 30.000 Projekten ist er der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland.

Ziele und Wettbewerbsprinzip

Ausgeschrieben wird der Geschichtswettbewerb in einem zweijährigen Turnus. Er startet am 1. September in geraden Jahren und endet mit dem Einsendeschluss am 28. Februar des jeweiligen Folgejahres. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter 21 Jahren.
Mit Ausschreibungen wie »Alltag im Nationalsozialismus«, »Umwelt hat Geschichte« oder »Helden: verehrt – verkannt – vergessen« erforschen sie Geschichte an ihren Wohn- oder Schulorten. Wettbewerbsprinzip ist das forschende oder entdeckende Lernen: Die Teilnehmer recherchieren Quellen in Archiven, befragen Zeitzeugen und Experten. Anstöße für die eigene Spurensuche können Fotos, Straßennamen, Gedenksteine oder historische Gebäude sein. Der eigene Wohnort und seine Menschen werden zu einem Teil der Geschichte, den es zu entdecken gilt.

Preise und Auszeichnungen

Ausrichter sind das Bundespräsidialamt und die Körber-Stiftung, die 550 Geldpreise auf Bundes- und Landesebene auslobt. Preisträger ab 16 Jahren können sich zudem für die nationalen und europäischen Akademien der Körber-Stiftung bewerben. Ausgezeichnet wird auch die erfolgreichste Schule in jedem Bundesland. Die Auszeichnung der besten Arbeiten in den Bundesländern erfolgt auf den Landespreisverleihungen. Die 250 Landessieger im Wettbewerb haben anschließend die Chance, auch einen von 50 Bundespreisen zu erringen. Die fünf Erstpreisträger werden vom Bundespräsidenten persönlich in Schloss Bellevue ausgezeichnet.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können junge Menschen (Schüler, Auszubildende, Studierende etc.) bis 21 Jahre, das heißt, am Geschichtswettbewerb 2016/17 können alle teilnehmen, die nach dem 1. September 1995 geboren wurden.
Für die Teilnahme am Geschichtswettbewerb ist keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme erfolgt durch Eingabe der Beitragsdaten und Upload eines Beitrags zum ausgeschriebenen Wettbewerbsthema bis zum Einsendeschluss am 28. Februar 2017.

Weitere Informationen hier auf www.koerber-stiftung.de.

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Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

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