Mittwoch, 12.Dezember 2018

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Der Landesbeauftragte Christian Dietrich und unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Anke Geier referieren am 5. und 6. November 2018 in der Point Alpha Akademie in Geisa zu den Zwangsaussiedlungen in Thüringen. Christian Dietrich spricht am 5. November um 19.30 Uhr in einem öffentlichen Abendvortrag zur Geschichte der Zwangsaussiedlungen in Thüringen im Kontext der kommunistischen Zwangsmigrationen.
Dr. Anke Geier, wird am folgenden Tag auf Basis einiger Quellenfunde - unter anderem aus dem Hauptstaatsarchiv Weimar - ausführlich zu den Zwangsaussiedlungen im Jahr 1952 berichten. Anhand spezifischer Thüringer Grenzkreise beschreibt Dr. Geier dabei regionale Besonderheiten. Ebenfalls am 6. November wird außerdem der Dokumentarfilm „Vertreibung 1961“ gezeigt, der die Aussiedlungen aus dem Geisaer Raum thematisiert. 

Die Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze, die im Mai und Juni 1952 und am 3. Oktober 1961 stattfanden, sind nur am Rande Thema der wissenschaftlichen Aufarbeitung des SED-Unrechtes, dabei können die Vertreibungen in das Spektrum der kommunistischen Zwangsmigrationen eingeordnet werden. Um den Forschungsstand zu den Zwangsaussiedlungen in der DDR und darüber hinaus im kommunistischen Herrschaftsbereich zu diskutieren, findet am 5. und 6. November 2018 in Geisa ein Seminar statt.

Die Veranstaltung wird von der Point Alpha Akademie in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet. Weitere Informationen zum Programm, zur Anmeldung, den Tagungsgebühren und zur Anreise nach Geisa finden Sie hier
Der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Seminar am 5. und 6. November 2018 in die Point Alpha Akademie, Schlossplatz 4 in Geisa ein.

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Interaktive Karte
Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

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Persönliche Beratung und telefonische Anfragen sind zu den aufgeführten Sprechzeiten möglich.

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Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

der bundesbeauftragte

Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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