Freitag, 16.November 2018

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„Wende: Wandel, Wundetüte?“ so heißt die aktuelle Veranstaltungsreihe der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. Von Januar bis Mai 2018 sind Interessierte herzlich eingeladen, sich an die Umbruchjahre Ende der 80er – Anfang der 90er Jahre zu erinnern und deren Folgen zu erörtern.
Auftakt der Veranstaltungsreihe ist die Buchvorstellung „Die Unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ von Peter Wensiersky am 25. Januar 2018, um 18 Uhr in der Gedenkstätte Amthordurchgang. Der Autor liest und spricht über sein Buch, dessen Protagonisten einer Gruppe junger Leipziger angehörten, die 1989 ihre Angst überwanden und gegen den Willkürstaat DDR aufbegehrten.

Am 8. März 2018 folgt um 18 Uhr die Podiumsdiskussion "Todesstreifen und Naturrefugium - Von der innerdeutschen Grenze zum Naturmonument (?)". Dann stehen die Veränderungen und Entwicklungen des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens im Fokus. Aktuell wird darüber diskutiert, ob dieser zum Nationalen Naturmonument erklärt werden soll. Ein ehrbares Ziel, doch welche Folgen hat das für die Erinnerungs- und Aufarbeitungskultur vor Ort, beispielsweise für die Grenzlandmuseen? Mira Keune (Geschäftsführerin des Grenzlandmuseum Eichsfeld), Beate Schrader (Leiterin der Geschäftsstelle der Stiftung Naturschutz Thüringen) und Lothar Wandt (Zeitzeuge aus dem Eichsfeld) sind an diesem Abend unsere Podiumsgäste.

Gemeinsam mit Bianca Ely wollen wir am 19. April 2018, um 18 Uhr einen Blick zurückwerfen. Sie stellt als eine Mitherausgeberin das Buch "Wie war das für euch? Die dritte Generation Ost im Gespräch mit Ihren Eltern" vor. Die Generation, die im Kindes- oder Jugendalter war als die Mauer fiel, fragt darin ihre Eltern, welche Erfahrungen sie in der DDR gemacht haben und wie es für sie nach der Wende weiterging.
Am 31. Mai 2018 liest Jana Hensel in der Stadtbibliothek Gera aus ihrem Buch „Keinland“. Ein Buch „über Schuld, Erinnerung, Herkunft und Grenzen“ (Wallstein Verlag). Und ein Liebesroman über ein Paar, deren Beziehung geprägt ist von ihrer individuellen Vergangenheit, die sich immer wieder zwischen die Beiden schiebt.

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Sie wird unterstützt von der Stadt- und Regionalbibliothek Gera und der Stiftung Naturschutz Thüringen.

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
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Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

der bundesbeauftragte

Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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