Montag, 29.Mai 2017

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Der Thüringer Landtagspräsident und der Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützen die Initiative, den 17. Juni zum Gedenktag für die Opfer der kommunistischen Diktatur und zur Erinnerung an den Widerstand gegen die SED-Diktatur zu begehen.

In der Präambel des Gesetzes zum "Tag der Deutschen Einheit" von 1953 hieß es:
"Am 17. Juni 1953 hat sich das deutsche Volk in der Sowjetzone und in Ost-Berlin gegen die kommunistische Gewaltherrschaft erhoben und unter schweren Opfern seinen Willen zur Freiheit bekundet. Der 17. Juni ist dadurch zum Symbol der deutschen Einheit in Freiheit geworden. Jedes Volk braucht ein nationales Symbol, braucht einen Tag, an dem es sich zu seinen Zielen bekennt."

Der Landesbeauftragte stellt Ihnen hier eine Auswahl an Links zu Verfügung, die weitere Informationen zum Volksaufstand vom 17. Juni liefern und zur Vorbereitung einer Würdigung der Opfer der kommunistischen Diktatur hilfreich sind:
Daneben unterstützt der Landesbeauftragte gerne bei der Vermittlung von Zeitzeugen oder bei der inhaltlichen Konzeption zur Begehung einer Gedenkfeier am 17. Juni. 

 

Berichterstattung zur Debatte 

Carius plädiert für den 17. Juni als Gedenktag für SED-Opfer - Focus Online 

Berliner Innensenator: 17. Juni soll bundesweiter Gedenktag werden - Focus Online

Erinnerung an Volksaufstand von 1953 in Thüringen - mdr Online 

Politiker fordern: 17. Juni soll Feiertag werden - Merkur Online 

Gedenken an DDR-Volksaufstand - 17. Juni wieder nationaler Gedenktag? - Ostthüringer Zeitung Online 

Forderungen nach bundesweitem Feiertag. Gedenken an DDR-Volksaufstand vor 62 Jahren - rbb Online 

Politik würdigt den DDR-Volksaufstand von 1953 - Thüringer Allgemeine Online 

 

Informationen 

Ausführliche Informationen und Quellen zum Aufstand des 17. Juni in der DDR:

www.17juni53.de (Bundeszentrale für politische Bildung)

www.jugendopposition.de (Bundeszentrale für politische Bildung / Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.)

Liste der von sowjetischen Gerichten und DDR-Gerichten zum Tode Verurteilten und inzwischen rehabilitierten Thüringer (unvollständig)

Andrea Herz (Hg.): Quellen zur Geschichte Thüringens: Der 17. Juni 1953 in Thüringen (LzfpB Thüringen) LzfpB Thüringen) 

 Zeitzeugenberichte zum 17. Juni 1953 in Jena (Geschichtswerkstatt Jena e.V.)

Ausstellungen 

Wanderausstellung "Erschossen in Moskau..."
Die deutschen und österreichischen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950-1953
Plakatausstellung zum 17. Juni der Bundesstiftung Aufarbeitung 2012/3

Weiterführende Literatur (Auswahl)

Drauschke, Frank; Rudolph, Jörg; Sachse, Alexander: Verurteilt zum Tode durch Erschießen. Opfer des Stalinismus aus Thüringen, 1950 – 1953, Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt, 2006

Drauschke, Frank et al. (Hg.): Erschossen in Moskau ... Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950-1953, Metropol Verlag, Berlin, 2008

Kaminsky, Anne (Hg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, Berlin, 2016

Neubert, Ehrhart; Auerbach, Thomas: "Es kann anders werden". Opposition und Widerstand in Thüringen 1945 - 1989, Böhlau Verlag, Köln, 2005 

Poppe, Ulrike; Eckert, Rainer; Kowalczuk, Ilko-Sascha (Hg.): Zwischen Selbstbehauptung und Anpassung. Formen des Widerstandes und der Opposition in der DDR, Christoph Links Verlag, Berlin, 1995

Veen, Hans-Joachim et al. (Hg.):Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur. Lexikon, Propyläen, Berlin, 2000 

Institutionen  

Folgende Institutionen beschäftigen sich darüber hinaus mit dem 17. Juni 1953, aber auch generell mit der Aufarbeitung der SED-Diktatur:

BStU, Außenstelle Suhl

BStU, Außenstelle Erfurt

BStU, Außenstelle Gera 

Thüringer Archiv für Zeitgeschichte

Thüringische Staatsarchive

Landeskirchenarchiv Eisenach 

Weitere Archive in Thüringen

Neben dem Landesbeauftragten bieten folgende Institutionen nicht nur Informationen zum 17. Juni 1953 bzw. zur SED-Diktatur, sondern auch Kontakte und Vermittlungsmöglichkeiten zu Zeitzeugen:

Gedenkstätte Andreasstraße 

Geschichtswerkstatt Jena

Gedenkstätte Amthordurchgang Gera

Gesellschaft für Zeitgeschichte

Grenzlandmuseen:

Grenzlandmuseum Eichsfeld

Gedenkstätte Point Alpha 

Grenzmuseum Schifflersgrund

Regionale Erinnerungsorte

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

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Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

Der Landesbeauftragte auf Facebook:

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Beratungsangebote

Persönliche Beratung und telefonische Anfragen sind zu den aufgeführten Sprechzeiten möglich.

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Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

der bundesbeauftragte

Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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