Montag, 23.September 2019

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Gemeinsam mit der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße lädt der Landesbeauftragte am Dienstag, den 11. Dezember 2018, um 19:00 Uhr zu einer Buchpremiere ein. Der Gedenkstättenleiter Dr. Jochen Voit und die Künstlerin Gabriele Stötzer stellen in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße ihre neue Publikation »Rädelsführer. Studentischer Protest in der DDR 1976« vor.

 

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Szenische Lesung mit Musik- und Tanzperformance

Erfurt 1976: Ein Student schreibt einen kritischen Artikel für die Hochschulzeitung. Der Artikel wird nie gedruckt, der Student zwangsexmatrikuliert. Seine Mitstudierenden setzen sich für ihn ein und schreiben einen Brief an Bildungsministerin Margot Honecker. Darin wünschen sie sich »offene Diskussionen«. Honecker reagiert mit Härte. Die Studierenden sollen ihre Unterschrift zurückzuziehen. Einige werden mit Zwangsexmatrikulation bestraft und erhalten Studienverbote für sämtliche Hochschulen der DDR. Andere müssen sich in hysterisch anmutenden Anhörungen öffentlich distanzieren. Die Wege der drei von der Hochschulleitung zu »Rädelsführern« erklärten Personen führen: ins Berufsleben, aufs Abstellgleis und ins Gefängnis. Eine spannende Erfurter Skandalchronik und noch viel mehr: Wie unterm Brennglas zeigt sich hier die Unterdrückung einer aufkeimenden Jugendbewegung am Vorabend der Biermann-Ausbürgerung.

Die szenische Lesung mit Musik- und Tanzperformance findet statt mit Ester Ambrosino (Tanztheater Erfurt), Daniel Hoffmann (Ensemble für Intuitive Musik), Prof. Dr. Christiane Kuller (Universität Erfurt), dem Autor Dr. Jochen Voit und der Künstlerin Gabriele Stötzer sowie Erfurter Studierenden.

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